Freitag, 29. Mai 2026

Projektbüro erhält den Zuschlag

 Das Bezirksamt hat den Zuschlag zur Erstellung des Nutzungskonzeptes an die Firma erteilt, die doppelt so lang für das Projekt veranschlagt, wie der Mitbewerber - ein Schuft, wer Schlimmes dabei denkt: Nur 1 Jahr und 30.000 €uro, um sich Gedanken über die Nutzung zu machen .. was ist das schon? Angesichts des Elends in der Welt 🌏

 Am Dienstag, dem 9.6. ab 16:00 hat eine erste Begehung mit den Bezirksamts-Vertretern, Mitarbeitern des Projektbüros, von F&W und des Trägervereins stattgefunden. Bei der Veanstaltung kam heraus, dass wichtige Entscheidungen bereits ohne unsere Beteiligung getroffen wurden - war irgendwie zu erwarten.

 Die Projektleiterin des Planungsbüros ist wie ihre Firma immer noch geheim? Wir wurden aufgefordert unsere eigenen Unterlagen zum Projekt beizusteuern - haben wir natürlich gerne gemacht 🡆 🡆 🡆  bisher aber noch ohne Resonanz. 

 Für das Bezirksamt Hamburg-Nord ist das Fachamt mit dem schönen Namen: 
'Sozialraummanagement Integrierte Stadtteilentwicklung' zuständig. Einer der zuständigen Beamten bestritt sogar die Notwendigkeit von ausreichenden Parkplätzen mit der Begründung:'Er hätte auch keinen Parkplatz vor der Behörde' - ja klar, er war offensichtlich weder alt noch behindert..

 Wir, als Trägerverein, sollen 'partizipativ' an der Erstellung beteiligt werden. Das heißt gemäß Lexikon eigentlich: durch Beteiligung, Teilhabe oder Einbindung aller Betroffenen

 Das heißt aber offenbar nicht, dass wir tatsächlich an allen Entscheidungen beteiligt werden, denn die willkürliche Vorgabe der Behördenleitung, uns nur eine um die Hälfte reduzierte Grundfläche von ~800 m² zur Verfügung zu stellen, ist offenbar nicht mehr diskussionsfähig, wie man uns mitteilte.

 Wie sich das mit dem Beschluss des Stadtentwicklungsausschusses  für den Betrieb eines Kultur- und Sozialzentrum, veträgt, dessen Finanzierung sicherzustellen ist, können wir defenitiv nicht erkennen. Offenbar fehlt es der Behörde an der notwendigen Fantasie, den Willen des Souveräns auch tatsächlich umzusetzen.

 Nachtrag: Wenn man sich die Flächen des 

 mal als Vergleich anschaut, ist unser 'Haus für Alle' mit seinen 800m² für fast 50.000 Langenhorner eher eine Hundehütte ohne Parkplatz für Alte und Behinderte. 

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Mittwoch, 6. Mai 2026

Vorauswahl im Bezirksamt

Manipuliert - wie wir vermutet hatten! .. es war ein 'Vor-Auswahlverfahren', in dem die Bewerber sich persönlich vorstellen konnten, noch Fragen zum weiteren Verfahren stellen und wir (als Trägerverein) ebenfalls Fragen stellen konnten. Ende dieser Woche müssen die Bewerber dann ihr endgültiges Angebot vorlegen und das Bezirksamt als Auftraggeber entscheidet - also ohne uns.
 
Die Bewerber sind uns zwar bekannt, dürfen aber nach Auskunft der Behörde aus Datenschutzgründen nicht genannt werden. 'Das ist juristisch kaum haltbar, denn unser Datenschutz-Recht schützt nur die Daten von natürlichen Personen und nicht von Firmen' Vereinen und Behörden..

  Wir hatten die Behördenmitarbeiter im Vorfeld befragt, ob die Ausschreibung ergebnisoffen formuliert worden sei, oder ob die von der Behörde präferierte Einschränkung auf 800 m² für uns bereits Teil der Vorgaben sei - was von der Behörde verneint wurde.

  Zumindest einer der Bewerber gab aber zu, das diese Einschränkung bereits zu den Vorgaben der Behörde gehörte - was den Behördenmitarbeitern sichtlich peinlich war. 

  •  Ein Bewerber gab 6 Monate für die Erstellung des Konzeptes an
  •  Der andere benötigt 12 Monate für die gleiche Konzepterstellung

 Für die Kosten dieser Studien sind in der Bezirksversammlung am 19.3.2026 immerhin 30.000 €uro eingeworben worden und wir, als Trägerverein, sollen 'partizipativ' an der Erstellung beteiligt werden. Das heißt gemäß Lexikon: durch Beteiligung, Teilhabe oder Einbindung aller Betroffenen. Wir sind gespannt!

Hier zum Download 

 Egal für wen sich das Bezirksamt entscheidet, wir werden ihnen schon erzählen, worauf es uns ankommt. Wir könnten auch weitere Unterstützung gebrauchen, egal welcher Art, um unseren Standpunkt noch hörbarer machen zu können.

 

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