Mittwoch, 22. Juli 2026

Projektbüro startet Raum-Reporting

 Am Dienstag, dem 22.07.2026 besuchte ein zweiköpfiges Team des Projektbüros die ersten potentiellen Dauermieter für das geplante Kulturzentrum in den Räumen des DSCC. Auch der Bürger- und Heimatverein war vertreten.

 Nach Aussagen der Projekt-Mitarbeiter diente der Besuch der Aufnahme des Ist-Zustandes der derzeitigen räumlichen Gegebenheiten mit einer anschließenden Diskussion unserer Anforderungen im TL81 und der finanziellen Möglichkeiten unserer Mitglieds-Vereine.

 Das Gespräch und die systematische Vorgehensweise über Interview, Notizen und Fotos machte einen durchaus professionellen Eindruck. Wir denken, dass wir uns in geeigneter Weise präsentieren konnten und hoffen natürlich, dass unsere Vorstellungen Akzeptanz finden.

  Da sich dieses Projekt schon gefühlt unendlich hin zieht, versprach das Projektbüro noch einmal alle bereits angesprochenen Vereine zu kontaktieren und dort ebenfalls den Bedarf zu erheben. Wir raten den interessierten Vereinen auf diesen Kontakt des Projektbüros positiv zu reagieren. 

 Bei der Diskussion wiesen wir noch einmal auf die reduzierten Möglichkeiten durch die einseitigen Vorgaben der Bezirksamtsleitung und verwiesen auf die bereits  vorhandenen Kulturhäuser in Sasel und Wellingsbüttel hin. Dort sponsern die Behörden für wesentlich weniger Einwohner, wesentlich größere Flächen und wir sehen gar nicht ein, warum Langenhorn derart benachteiligt und in seinen Möglichkeiten beschnitten werden sollte.

 Wir brachten auch noch die minimalen Parkplätze zur Sprache, die gerade für ältere und gehbehinderte Menschen keine echte Alternative zu öffentlichen Verkehrsmitteln sind. Ein Veranstaltungsort ohne genügend Parkplätze für gehbehinderte, ältere Menschen widerspricht den Inklusionsvorgaben unseres Gesetzgebers eklatant.

 Inklusion ist in Deutschland kein freiwilliges Ideal, sondern ein gesetzlicher Auftrag! Grundlage dafür sind insbesondere das SGB IX, das Behindertengleichstellungsgesetz und die UN-Behindertenrechtskonvention, die eine gleichberechtigte Teilhabe und Barrierefreiheit fordern. Das sollte eine Behörde eigentlich wissen.

 Ein junger Mann aus dem Behörden-Team hatte sich uns gegenüber in der Form geäußert, dass er schließlich auch keinen Parkplatz an seinem Arbeitsplatz zur Verfügung hätte - die Arroganz eines jungen Menschen halt, der sich das Ungemach einer Gehbehinderung wohl noch nicht recht vorzustellen vermag.

 Wir sind wirklich gespannt, ob sich die Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt auf Augenhöhe entwickelt, oder ob man uns dort weiterhin als Bittsteller sieht. Ein fader Nachgeschmack bleibt irgendwie..

 

Donnerstag, 2. Juli 2026

Das zähe Ringen ..

.. um das geplante Langenhorner Sozial- und Kulturzentrum

Ein Artikel, der gerade in der Langenhorner Rundschau erschienen ist und die verfahrene Situation kritisch beleuchtet - hier zum nachlesen. ➽ ➽ ➽

 

Freitag, 29. Mai 2026

Projektbüro erhält den Zuschlag

 Das Bezirksamt hat den Zuschlag zur Erstellung des Nutzungskonzeptes an die Firma erteilt, die doppelt so lang für das Projekt veranschlagt, wie der Mitbewerber - ein Schuft, wer Schlimmes dabei denkt: Nur 1 Jahr und 30.000 €uro, um sich Gedanken über die Nutzung zu machen .. was ist das schon? Angesichts des Elends in der Welt 🌏

 Am Dienstag, dem 9.6. ab 16:00 hat eine erste Begehung mit den Bezirksamts-Vertretern, Mitarbeitern des Projektbüros, von F&W und des Trägervereins stattgefunden. Bei der Veanstaltung kam heraus, dass wichtige Entscheidungen bereits ohne unsere Beteiligung getroffen wurden - war irgendwie zu erwarten.

 Die Projektleiterin des Planungsbüros ist wie ihre Firma immer noch geheim? Wir wurden aufgefordert unsere eigenen Unterlagen zum Projekt beizusteuern - haben wir natürlich gerne gemacht 🡆 🡆 🡆  bisher aber noch ohne Resonanz. 

 Für das Bezirksamt Hamburg-Nord ist das Fachamt mit dem schönen Namen: 
'Sozialraummanagement Integrierte Stadtteilentwicklung' zuständig. Einer der zuständigen Beamten bestritt sogar die Notwendigkeit von ausreichenden Parkplätzen mit der Begründung:'Er hätte auch keinen Parkplatz vor der Behörde' - ja klar, er war offensichtlich weder alt noch behindert..

 Wir, als Trägerverein, sollen 'partizipativ' an der Erstellung beteiligt werden. Das heißt gemäß Lexikon eigentlich: durch Beteiligung, Teilhabe oder Einbindung aller Betroffenen

 Das heißt aber offenbar nicht, dass wir tatsächlich an allen Entscheidungen beteiligt werden, denn die willkürliche Vorgabe der Behördenleitung, uns nur eine um die Hälfte reduzierte Grundfläche von ~800 m² zur Verfügung zu stellen, ist offenbar nicht mehr diskussionsfähig, wie man uns mitteilte.

 Wie sich das mit dem Beschluss des Stadtentwicklungsausschusses  für den Betrieb eines Kultur- und Sozialzentrum, veträgt, dessen Finanzierung sicherzustellen ist, können wir defenitiv nicht erkennen. Offenbar fehlt es der Behörde an der notwendigen Fantasie, den Willen des Souveräns auch tatsächlich umzusetzen.

 Nachtrag: Wenn man sich die Flächen des 

 mal als Vergleich anschaut, ist unser 'Haus für Alle' mit seinen 800m² für fast 50.000 Langenhorner eher eine Hundehütte ohne Parkplatz für Alte und Behinderte. 

 .

Mittwoch, 6. Mai 2026

Vorauswahl im Bezirksamt

Manipuliert - wie wir vermutet hatten! .. es war ein 'Vor-Auswahlverfahren', in dem die Bewerber sich persönlich vorstellen konnten, noch Fragen zum weiteren Verfahren stellen und wir (als Trägerverein) ebenfalls Fragen stellen konnten. Ende dieser Woche müssen die Bewerber dann ihr endgültiges Angebot vorlegen und das Bezirksamt als Auftraggeber entscheidet - also ohne uns.
 
Die Bewerber sind uns zwar bekannt, dürfen aber nach Auskunft der Behörde aus Datenschutzgründen nicht genannt werden. 'Das ist juristisch kaum haltbar, denn unser Datenschutz-Recht schützt nur die Daten von natürlichen Personen und nicht von Firmen' Vereinen und Behörden..

  Wir hatten die Behördenmitarbeiter im Vorfeld befragt, ob die Ausschreibung ergebnisoffen formuliert worden sei, oder ob die von der Behörde präferierte Einschränkung auf 800 m² für uns bereits Teil der Vorgaben sei - was von der Behörde verneint wurde.

  Zumindest einer der Bewerber gab aber zu, das diese Einschränkung bereits zu den Vorgaben der Behörde gehörte - was den Behördenmitarbeitern sichtlich peinlich war. 

  •  Ein Bewerber gab 6 Monate für die Erstellung des Konzeptes an
  •  Der andere benötigt 12 Monate für die gleiche Konzepterstellung

 Für die Kosten dieser Studien sind in der Bezirksversammlung am 19.3.2026 immerhin 30.000 €uro eingeworben worden und wir, als Trägerverein, sollen 'partizipativ' an der Erstellung beteiligt werden. Das heißt gemäß Lexikon: durch Beteiligung, Teilhabe oder Einbindung aller Betroffenen. Wir sind gespannt!

Hier zum Download 

 Egal für wen sich das Bezirksamt entscheidet, wir werden ihnen schon erzählen, worauf es uns ankommt. Wir könnten auch weitere Unterstützung gebrauchen, egal welcher Art, um unseren Standpunkt noch hörbarer machen zu können.

 

 .

Montag, 27. April 2026

Das Bezirksamt minimiert das Projekt bereits..

 Die letzten Gespräche waren mehr als unbefriedigend, das Bezirksamt will uns die Fläche von 1.400 auf 800 m² kürzen. Dafür haben sie einen zwei Jahre alten Vorschlag von uns wieder auf die Agenda gesetzt - nämlich eine Bedarfserhebung und eine Aufstellung zum Betriebskonzept - dass hatten wir alles bereits erstellt. 

  Meinung: „Nach unserem Kenntnisstand wurde die Entscheidung im Bezirksamt getroffen. Wir halten sie für sachlich falsch und nachteilig für den Stadtteil.“ 

 Die Gefahr besteht jetzt darin, dass die Beschreibung zu diesem Konzept von vorneherein eine reduzierte Fläche von 800 m² zugrunde legt und man das Konzept eben NICHT ergebnisoffen diskutiert - egal welche Fläche bei der Bedarfserhebung dann schlussendlich herauskommt.

 Diese Verwaltungsstrategen wollen unter allen Umständen die Betriebskosten so gering wie möglich halten und kümmern sich herzlich wenig um den Bedarf der Langenhorner Bürgervereine und den erklärten Willen des Souveräns.

 In dem gemeinsamen Antrag von CDU, SPD und FDP war auch nicht die Rede davon, dass sich das Kultur- und Sozialzentrum selber finanzieren soll (siehe unten). Im Antrag der politischen Parteien steht: 

.. das Bezirksamt möge prüfen, in welcher Höhe und Form die notwendigen Mittel zur Verfügung gestellt werden können!

.. und mit allen in Betracht kommenden Möglichkeiten die Finanzierung des Betriebes sichergestellt werden .. 


      Das ist sehr weit entfernt von einer Eigenfinanzierung!

.. und sollen die Flüchtlinge und Wohnungssuchenden ihre Unterbringung ebenfalls selber bezahlen? Das ist ja wohl ein gänzlich unrealistisches Szenario. 

Mittwoch, 3. Dezember 2025

Trägerverein erfolgreich gegründet

 Gestern, am 2.12.2025 fanden sich die Gründungsmitglieder zusammen und beschlossen nach ausführlicher Diskussion der vorgeschlagenen Satzung die Gründung des Trägervereins. Das Geld für die Eintragung über einen Notar wurde gespendet und unsere Satzung wird jetzt an die Stadt Hamburg und das Finanzamt übermittelt, um sicher zu sein, dass diese akzeptiert wird.

Freitag, 17. Oktober 2025

Einladung zur Gründung des Trägervereins

Das Bild zeigt symbolisch einen Ausrufer
  Neuer Termin zur Gründungsveranstaltung ist der 2. Dezember 2025 - 18:00 .. im Bürgerhaus gegenüber dem Langenhorner Markt Bahnhof (Tangstedter Landstraße 41).

Alle Vereine Langenhorns und interessierte Personen sind herzlich eingeladen zur Gründung des Trägervereins 'Ein Haus für Alle'.

Grafik unter CC-Lizenz 

Samstag, 4. Oktober 2025

Öffentliche Informations-Veranstaltung: Planung zur Verwendung des Gebäudes

 am Dienstag, 14.Oktober 2025, 19:00 Uhr

in der Aula des Gymnasiums Alstertal, Erdkampsweg 89, 22335 Hamburg 

Es informieren: das Bezirksamt Hamburg-Nord Sozialbehörde 
und F&W Fördern und Wohnen AöR 

Download 

 Auf dem ehemaligen Europcar-Gelände in der Tangstedter Landstraße 81 ist der Bau einer öffentlich-rechtlichen Unterkunft für Asyl- und Schutzsuchende sowie für wohnungslose Menschen geplant. Im Erdgeschoss soll ein Kulturzentrum entstehen.
 
  Anwohner:innen und Interessierte sind zahlreich erschienen. Es wurden tw. kritische Fragen gestellt und manchmal auch hitzig debattiert.

OSM - Karte

Gymnasium Alstertal

 

Startschuss für die Etablierung eines Kultur- und Sozialzentrums in Langenhorn

 08.07.2025 gemeinsamer Antrag der CDU-Bezirksfraktion, SPD-Fraktion und der FDP-Fraktion.
Download

 Startschuss für die Etablierung eines Kultur- und Sozialzentrums in Langenhorn

 Aus diesem Grund möge der Stadtentwicklungsausschuss beschließen:

1. Die  Bezirksamtsleitung  wird  gebeten,  mit  dem  Langenhorner  Bürger-  und  Heimat-
verein  sowie  dem  verantwortlichen  Träger  F&W  Fördern  &  Wohnen  AöR  in  einen 
zielgerichteten Austausch darüber zu treten, wie zunächst die Erdgeschossfläche im 
ehemaligen EuropCar-Gebäude an der Tangstedter Landstraße 81 als eine Interims-
lösung für ein Kultur- und Sozialzentrum genutzt werden kann.

2. Im Rahmen dieser Klärung soll auch geprüft werden, 
- in welcher Höhe und in welcher Form die finanziellen Mittel für den Ausbau der 
Erdgeschossfläche  zum  Zweck  der  angedachten  kulturellen  und  sozialen  Nut-
zung zur Verfügung gestellt werden, 
- wer der Ankermieter dieser Fläche sein soll und
- in welcher Form die Fläche von wem genutzt werden soll.

3. Zudem  soll  nach  den  Prüfungen  und  den  erforderlichen  Grundsatzentscheidungen 
mit  allen  in  Betracht  kommenden  Möglichkeiten  die  Finanzierung  des  Betriebs  der 
beschriebenen Fläche als Kultur- und Sozialzentrum jedenfalls als Interimslösung so 
lange sichergestellt werden, bis die Frage eines dauerhaften Kultur- und Sozialzen-
trums bestenfalls auch auf dem Geländer an der Tangstedter Landstraße geklärt ist. 
Im Rahmen der laufenden Diskussion zur Entwicklung eines Stadtteilentwicklungs-
konzeptes soll diese Frage unterstützend in geeigneter Weise aufgegriffen werden.