Mittwoch, 6. Mai 2026

Vorauswahl im Bezirksamt

Manipuliert - wie wir vermutet hatten! .. es war ein 'Vor-Auswahlverfahren', in dem die Bewerber sich persönlich vorstellen konnten, noch Fragen zum weiteren Verfahren stellen und wir (als Trägerverein) ebenfalls Fragen stellen konnten. Ende dieser Woche müssen die Bewerber dann ihr endgültiges Angebot vorlegen und das Bezirksamt als Auftraggeber entscheidet - also ohne uns.
 
Die Bewerber sind uns zwar bekannt, dürfen aber nach Auskunft der Behörde aus Datenschutzgründen nicht genannt werden. 'Das ist juristisch kaum haltbar, denn unser Datenschutz-Recht schützt nur die Daten von natürlichen Personen und nicht von Firmen' Vereinen und Behörden..

  Wir hatten die Behördenmitarbeiter im Vorfeld befragt, ob die Ausschreibung ergebnisoffen formuliert worden sei, oder ob die von der Behörde präferierte Einschränkung auf 800 m² für uns bereits Teil der Vorgaben sei - was von der Behörde verneint wurde.

  Zumindest einer der Bewerber gab aber zu, das diese Einschränkung bereits zu den Vorgaben der Behörde gehörte - was den Behördenmitarbeitern sichtlich peinlich war. 

  •  Ein Bewerber gab 6 Monate für die Erstellung des Konzeptes an
  •  Der andere benötigt 12 Monate für die gleiche Konzepterstellung

 Für die Kosten dieser Studien sind in der Bezirksversammlung am 19.3.2026 immerhin 30.000 €uro eingeworben worden und wir, als Trägerverein, sollen 'partizipativ' an der Erstellung beteiligt werden. Das heißt gemäß Lexikon: durch Beteiligung, Teilhabe oder Einbindung aller Betroffenen. Wir sind gespannt!

Hier zum Download 

 Egal für wen sich das Bezirksamt entscheidet, wir werden ihnen schon erzählen, worauf es uns ankommt. Wir könnten auch weitere Unterstützung gebrauchen, egal welcher Art, um unseren Standpunkt noch hörbarer machen zu können.

 

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