Die letzten Gespräche waren mehr als unbefriedigend, das Bezirksamt will uns die Fläche von 1.400 auf 800 m² kürzen. Dafür haben sie einen zwei Jahre alten Vorschlag von uns wieder auf die Agenda gesetzt - nämlich eine Bedarfserhebung und eine Aufstellung zum Betriebskonzept - dass hatten wir alles bereits erstellt.
Meinung: „Nach unserem Kenntnisstand wurde die Entscheidung im Bezirksamt getroffen. Wir halten sie für sachlich falsch und nachteilig für den Stadtteil.“
Die Gefahr besteht jetzt darin, dass die Beschreibung zu diesem Konzept von vorneherein eine reduzierte Fläche von 800 m² zugrunde legt und man das Konzept eben NICHT ergebnisoffen diskutiert - egal welche Fläche bei der Bedarfserhebung dann schlussendlich herauskommt.
Diese Verwaltungsstrategen wollen unter allen Umständen die Betriebskosten so gering wie möglich halten und kümmern sich herzlich wenig um den Bedarf der Langenhorner Bürgervereine und den erklärten Willen des Souveräns.
In dem gemeinsamen Antrag von CDU, SPD und FDP war auch nicht die Rede davon, dass sich das Kultur- und Sozialzentrum selber finanzieren soll (siehe unten). Im Antrag der politischen Parteien steht:
.. das Bezirksamt möge prüfen, in welcher Höhe und Form die notwendigen Mittel zur Verfügung gestellt werden können!
.. und mit allen in Betracht kommenden Möglichkeiten die Finanzierung des Betriebes sichergestellt werden ..
Das ist sehr weit entfernt von einer Eigenfinanzierung!
.. und sollen die Flüchtlinge und Wohnungssuchenden ihre Unterbringung ebenfalls selber bezahlen? Das ist ja wohl ein gänzlich unrealistisches Szenario.
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